Zum dritten Mal nach dem erfolgreichen Start 2014 in Grunbach nahmen die „Alten Herren“ um Peter Goldstein an der Dorfweihnacht teil, diesmal in der wunderbar gestalteten Ortsmitte von Engelsbrand. Mehr als 30 Anbieter zählten diesmal zum Spektrum und die Vielfalt der Angebote war groß. Bereits zur Mittagszeit begann die AH vor dem Gebäude der Tagespflege an dem zugewiesenen Platz mit dem Aufbau, schmückte das Zelt mit Lichterketten, baute die Küchengerätschaften und Tische auf und war pünktlich zu Beginn um 15.00 Uhr mit allem fertig.

Was niemand so richtig erwartet hatte trat wieder ein. Die von Herbert Wolf mit viel Liebe gemachten Weihnachtsschaschlik und der von Kurt Beyer und Peter Goldstein gebraute Jagertee fanden reißenden Absatz. Vor dem Zelt brannte in einem von Armin Freivogel mitgebrachten Waschtrommelgestell ein Lagerfeuer, an dem man die Tassen wärmen konnte. Lichterketten trugen zur heimeligen Atmosphäre bei und das Motto der Dorfweihnacht – wohlfühlen, erleben,  feiern – wurde spürbar.

Dementsprechend war der Stand gut besucht und alle waren sich einig, dass sich Aufwand und Einsatz gelohnt hatten. Im nächsten Jahr findet die Dorfweihnacht, das heimliche Straßenfest der Gemeinde Engelsbrand, wieder in Grunbach statt. Ein gutes Omen, feiert der TSV im Jahr 2017 gar sein 125-jähriges Bestehen. Und bestimmt wird es wieder so schön und so erfolgreich wie 2016.

An dieser Stelle sei allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben ganz herzlich danke gesagt.

GS

„Alt und alt gesellt sich gern!“ So dachten sich Mitte Oktober siebzehn „Alte Herren“ und genossen einen Wochenendausflug mit dem Oldtimerbus rund um Baden-Baden. Wie schon vor zwei Jahren hatte sich Richard Eberhardt bereit erklärt, den historischen Bus zu steuern und wieder war es ein Erlebnis mit diesem Blickfang durch die Städte und Dörfer zu fahren. Manche Umleitung führte in ungeahnte Gegenden, bis man am späten Vormittag die Ortschaft Ebersteinburg erreichte. Zu Fuß ging es über den Kletterfels „Battert“ bis zum Schloss Baden-Baden, wo man mit herrlichen Ausblicken über das Oostal und die Rheinebene belohnt wurde. Nach einem guten Mittagessen in Ebersteinburg riefen wieder die roten Ledersitze des Oldtimers und ab ging es ins Reb- und Weinland rund um Bühl.

Bei einer Weinprobe mit Weinbergbesichtigung in Sasbachwalden ließ es sich der Winzer nicht nehmen, die Verkostung mit lockeren Sprüchen und einigen Witzen zu garnieren. Nebenbei wurden auch noch freie Kräfte für die Traubenlese gesucht. Bei der AH leider ohne Erfolg. Offensichtlich finden sich unter den AH-lern lauter treue Anhänger des Diefenbacher Clubhausweins. Denn gekauft wurde wenig bis nichts und die Mundwinkel des Sasbachwaldener Weinbauers senkten sich wie beim Genuss seines Rieslings.

Unterwegs zeigte sich der ungebrochene Leistungswillen der „Alten Herren“ in der Erfindung des Berufs des „Keilers“. Nichts Anzügliches, wie man meinen könnte, auch nichts was mit einem Gebaren aus der Tierwelt zu tun haben könnte, nein. Es bezeichnete lediglich den Vorgang zur Unterstützung der Handbremse: Immer wenn der Bus eingeparkt wurde, sprang Armin zum Keil, holte ihn hinter dem Fahrersitz heraus, peilte dem Absprung entgegen und setzte diesen zielgerichtet unter eines der Hinterräder. Armin: Beruf verfehlt, werde Keiler!

Nach der Übernachtung in einem guten Hotel in Bühlertal ging es am Sonntagmorgen hinauf auf die Schwarzwaldhochstraße. Und natürlich zog es alle nach Unterstmatt in die Hochkopfstube zu „unserer“ Marianne. Schon viele Jahre kennt man sich und so war es für die Wirtin wieder eine besondere Freude, alle „Alten Herren“ in die Arme nehmen zu dürfen. Ihre Freude war so groß, dass sie auf die Zeche  verzichtete und später beim Abschied so lange winkte, bis auch der letzte Zipfel des Busses aus dem Blickfeld verschwunden war.

Wenige Minuten später grüßte am Mummelsee, den man kurz umrundete und am Seibelseckle der erste Schnee und ein weißes Nass überzog den blauen Büssing. Dem Wintereinbruch entfloh man schnell Richtung Murgtal, wo sich bei einem Spaziergang in Baiersbronn-Schwarzenberg schnell wieder die Sonne zeigte. Im „Panoramastüble“ gab es Deftiges aus der Region und nach dem Mittagessen zog es noch ein paar Unentwegte zum „Weinbrunnen“, wo ein brunnenwasserkühler Riesling aus Oberkirch, das 01-Liter-Glas zu 1,- €, lockte. Geheimtipp. Bitte nicht weitersagen!

Mit beginnender Dämmerung machte sich die AH auf den Heimweg und erreichte schließlich den „Hirsch“ in Maisenbach, wo sie in geselliger Runde das Wochenende ausklingen ließ. Wie immer war es ein gelungener Ausflug mit vielen Erlebnissen, vielen heiteren Momenten und dem schallenden Gelächter, das immer wieder dem kräftigen Dieselbrummen trotzte.

Ganz herzlich bedanken darf sich die AH wieder bei Richard Eberhardt für die tolle Fahrt und bei Achim Regelmann für die Organisation. Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Herbstausflug geben – schau mr mal wohin.  

GS.

Mit der AH nach Lienzingen – ein Ausflug mit Biss

Bei gutem Wanderwetter fanden am letzten Samstag rund 40 Vereinsmitglieder beim Frühjahrsausflug der „Alten Herren“ den Weg nach Lienzingen zum Schlachtfest.

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Die AH des TSV Grunbach feierte im Jahr 2014 ihr 25-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläumsjahr wurde mit vielen kleinen und großen Aktivitäten ausgiebig gefeiert, hier ein kurzer Rückblick:

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